Der Taschenrechner für Media Buyer: Berechne Kosten pro 1.000 Impressionen, pro Klick oder pro Conversion – oder plane dein Budget rückwärts, ausgehend von deinem Ziel.
Tipp: Wechsle oben zwischen CPM, CPC und CPA, um dieselbe Rechnung für Reichweiten-, Traffic- oder Performance-Kampagnen durchzuführen.
Der CPM / CPC / CPA Rechner von Evolix Media ist ein kostenloses Online-Tool für die Budgetplanung und Erfolgskontrolle von bezahlten Werbekampagnen. Er berechnet die drei wichtigsten Preis-Kennzahlen im Online-Marketing – Kosten pro 1.000 Impressionen (CPM), Kosten pro Klick (CPC) und Kosten pro Conversion (CPA) – und lässt sich auch rückwärts nutzen, um Budget oder erreichbare Reichweite zu planen.
Das Tool richtet sich an Media Buyer, Performance-Marketer, Agenturen und Shopbetreiber, die Kampagnen auf Plattformen wie Google Ads, Meta Ads, TikTok Ads oder LinkedIn Ads planen, reporten oder optimieren.
Der CPM (Cost per Mille) gibt an, wie viel 1.000 Anzeigen-Einblendungen kosten, und wird vor allem bei Awareness- und Branding-Kampagnen genutzt. Der CPC (Cost per Click) beziffert die Kosten für einen einzelnen Klick auf die Anzeige und ist die zentrale Kennzahl für Traffic-Kampagnen. Der CPA (Cost per Acquisition) schließlich zeigt, wie viel eine konkrete Handlung wie ein Kauf, ein Lead oder eine Newsletter-Anmeldung tatsächlich kostet, und gilt als wichtigste Kennzahl im Performance-Marketing.
Der Rechner deckt beide Richtungen ab: Aus vorhandenen Kampagnendaten (Budget und erzielte Menge) lässt sich der tatsächliche CPM, CPC oder CPA für ein Reporting ermitteln. Umgekehrt lässt sich aus einem Ziel-Kostenwert und einer gewünschten Menge (z. B. 50 Leads bei einem Ziel-CPA von 25 €) das dafür notwendige Budget berechnen – oder aus einem vorhandenen Budget und einem Ziel-Kostenwert die realistisch erreichbare Menge.
Die drei Kennzahlen messen verschiedene Stufen desselben Weges — und nur die letzte hat mit deinem Geschäft zu tun.
CPM sind die Kosten für tausend Einblendungen — reine Sichtbarkeit. CPC sind die Kosten je Klick — Interesse. CPA sind die Kosten je Abschluss oder Anfrage — das Einzige, was zählt. Ein niedriger CPC bei hohem CPA bedeutet: Du kaufst günstig die falschen Besucher.
Ein CPA von 40 € ist hervorragend, wenn ein Auftrag 800 € Deckungsbeitrag bringt, und ruinös bei 25 €. Ohne diese zweite Zahl ist jede Bewertung eines CPA-Werts Geschmackssache.
Bei fünf Anfragen im Monat schwankt der CPA von Monat zu Monat erheblich, ohne dass sich an der Kampagne etwas geändert hat. Bewerte ihn erst ab etwa dreißig Abschlüssen, und dann über einen längeren Zeitraum.
Dieses Werkzeug löst einen Ausschnitt. Wenn du weiterkommen willst, führen diese drei Seiten die Arbeit fort:
CPM steht für Cost per Mille, also Kosten pro tausend Ansichten, und gibt an, wie teuer 1.000 Impressionen einer Anzeige sind. Die Formel lautet: (Werbebudget geteilt durch Impressionen) mal 1.000. Bei 1.500 € Budget und 300.000 Impressionen ergibt sich ein CPM von 5 €.
Der CPC ergibt sich aus dem Werbebudget geteilt durch die Anzahl der erzielten Klicks. Bei 1.500 € Ausgaben und 3.000 Klicks liegt der CPC bei 0,50 €. Diese Kennzahl zeigt, wie teuer es ist, einen Besucher tatsächlich auf die eigene Website zu bringen.
Der CPA (Cost per Acquisition oder Cost per Action) bezeichnet die Kosten für eine konkrete Handlung wie einen Kauf, einen Lead oder eine Anmeldung und berechnet sich aus dem Budget geteilt durch die Anzahl dieser Handlungen. Während der CPC nur den Klick auf die Anzeige misst, bewertet der CPA, ob dieser Klick auch tatsächlich zu einem gewünschten Ergebnis geführt hat, und ist damit meist deutlich höher als der CPC.
Ein pauschal guter CPC lässt sich nicht festlegen, da er stark von Branche, Plattform, Zielgruppe und Wettbewerbsintensität abhängt. In margenstarken oder wenig umkämpften Branchen liegen CPCs häufig im niedrigen Cent- bis unteren Euro-Bereich, während stark umkämpfte Keywords oder Zielgruppen, etwa im B2B- oder Rechtsbereich, auch mehrere Euro pro Klick kosten können. Aussagekräftiger als ein absoluter Wert ist meist der Vergleich mit dem eigenen Ziel-CPA.
Die drei Kennzahlen bauen aufeinander auf: Aus dem CPM und der Klickrate (CTR) lässt sich der CPC ableiten, und aus dem CPC in Kombination mit der Conversion-Rate wiederum der CPA. Steigt die Klickrate oder die Conversion-Rate einer Kampagne, sinkt bei gleichbleibendem CPM automatisch der CPC beziehungsweise CPA, ohne dass sich die Mediakosten selbst ändern.
Das benötigte Budget ergibt sich aus der gewünschten Anzahl an Conversions multipliziert mit dem Ziel-CPA. Sollen beispielsweise 50 Käufe bei einem Ziel-CPA von 25 € erzielt werden, ergibt sich ein notwendiges Budget von 1.250 €. Diese Rückwärtsrechnung ist besonders für die Budgetplanung vor Kampagnenstart hilfreich.
Beide Kennzahlen sind eng verwandt, aber nicht immer identisch. Der CPA bezieht sich meist ausschließlich auf die reinen Werbeausgaben einer einzelnen Kampagne, während der CAC häufig zusätzliche Kosten wie Personal, Tools oder Agenturgebühren einbezieht und sich auf die Gewinnung eines zahlenden Kunden über alle Marketingkanäle hinweg bezieht. In der alltäglichen Praxis werden die Begriffe jedoch oft synonym verwendet.
Zu den wirksamsten Hebeln zählen eine bessere Zielgruppen-Eingrenzung, relevantere Anzeigentexte und Creatives zur Steigerung der Klickrate, eine höhere Landingpage-Qualität zur Verbesserung der Conversion-Rate sowie ein guter Qualitätsfaktor beziehungsweise Relevanz-Score der Anzeige auf der jeweiligen Plattform. Da CPC und CPA direkt von Klickrate und Conversion-Rate abhängen, führt eine Optimierung dieser beiden Werte meist zu einer spürbaren Senkung der Kosten pro Ergebnis.
Der CPM ist vor allem bei Kampagnen relevant, deren Ziel Markenbekanntheit oder Reichweite ist, etwa Awareness- oder Branding-Kampagnen, bei denen nicht jeder Nutzer aktiv klicken oder konvertieren soll. Da er unabhängig von Klicks oder Conversions ist, eignet er sich gut, um die reinen Einkaufskosten von Werbefläche über verschiedene Kampagnen oder Plattformen hinweg zu vergleichen.
CPM- und CPC-Werte unterscheiden sich zwischen Plattformen wie Google Ads, Meta Ads, TikTok Ads oder LinkedIn Ads teils erheblich, da sie von Auktionsdynamik, Nutzerverhalten und Wettbewerb auf der jeweiligen Plattform abhängen. LinkedIn Ads weisen aufgrund der B2B-Ausrichtung häufig deutlich höhere CPCs auf als etwa TikTok Ads, wo CPMs im B2C-Bereich oft vergleichsweise günstig sind. Ein direkter plattformübergreifender Vergleich ist daher nur bedingt aussagekräftig.
Der CPA misst die absoluten Kosten für eine einzelne Conversion in Euro, während der ROAS (Return on Ad Spend) das Verhältnis von erzieltem Umsatz zu Werbeausgaben angibt. Beide Kennzahlen ergänzen sich: Ein niedriger CPA ist besonders bei Produkten mit hohem durchschnittlichem Bestellwert wirtschaftlich sinnvoll zu bewerten, während der ROAS zusätzlich den tatsächlich erzielten Umsatz pro Conversion berücksichtigt.