Ein guter ROAS bedeutet noch lange keinen Gewinn. Berechne in Sekunden deinen echten Return on Investment, den Break-Even-ROAS und wie viel Euro nach allen Kosten tatsächlich übrig bleiben.
Der Anteil vom Umsatz, der nach Einkaufs-/Herstellkosten übrig bleibt – noch vor Abzug der Werbekosten.
Hinweis: Diese Berechnung berücksichtigt keine Steuern (z. B. Umsatzsteuer, Einkommen-/Körperschaftsteuer) und keine Fixkosten wie Miete, Personal oder Software – sie zeigt die reine Kampagnen- bzw. Produktrentabilität.
Der ROAS & ROI Rechner von Evolix Media ist ein kostenloses Online-Tool für Online-Marketer, Shopbetreiber und Media Buyer. Er zeigt in Sekunden, ob eine bezahlte Werbekampagne wirklich profitabel war – und deckt damit das größte Missverständnis im Performance-Marketing auf: den Unterschied zwischen einem guten ROAS und einem tatsächlichen Gewinn.
Das Tool richtet sich an alle, die Werbebudget auf Plattformen wie Google Ads, Meta Ads oder TikTok Ads einsetzen und ihre Kampagnen nicht nur am Umsatz, sondern am echten wirtschaftlichen Ergebnis bewerten möchten.
Der ROAS (Return on Ad Spend) setzt ausschließlich den erzielten Umsatz ins Verhältnis zu den Werbeausgaben und blendet dabei Produktkosten, Versand oder Gebühren komplett aus. Ein ROAS von 3,0 klingt zunächst gut, sagt aber nichts darüber aus, ob am Ende Gewinn übrig bleibt. Der ROI (Return on Investment) bezieht dagegen alle Kosten mit ein und zeigt den tatsächlichen prozentualen Gewinn oder Verlust im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.
Der Break-Even-ROAS gibt an, ab welchem ROAS-Wert eine Kampagne überhaupt kostendeckend ist, bevor Gewinn entsteht. Er berechnet sich als Kehrwert der Gewinnmarge (1 geteilt durch die Marge in Dezimalform). Bei einer Gewinnmarge von 40 % liegt der Break-Even-ROAS beispielsweise bei 2,5 – erst darüber beginnt die eigentliche Profitabilität.
Der Rechner gibt dir zwei Zahlen, die oft verwechselt werden — und eine dritte, die über Gewinn oder Verlust entscheidet.
Der ROAS setzt den Umsatz ins Verhältnis zu den Werbekosten. Ein ROAS von 4 heißt: vier Euro Umsatz je Euro Werbung. Der ROI rechnet dagegen mit dem Gewinn und berücksichtigt Wareneinsatz, Versand und alles Weitere. Ein guter ROAS bei schlechter Marge ist ein Verlustgeschäft — das ist der Grund, warum Kampagnen mit stolzen ROAS-Werten Unternehmen in Schwierigkeiten bringen.
Er sagt dir, ab welchem ROAS du überhaupt aus den roten Zahlen kommst — und er hängt an deiner Marge und deinen sonstigen Kosten, nicht am Umsatz. Alles darunter ist bezahlter Umsatz ohne Ertrag.
Wenn ein Kunde erst beim dritten Kauf profitabel wird, ist der ROAS der ersten Bestellung die falsche Kennzahl. Rechne mit dem Deckungsbeitrag über die gesamte Kundenbeziehung, sobald du weißt, wie oft ein Kunde wiederkommt.
Dieses Werkzeug löst einen Ausschnitt. Wenn du weiterkommen willst, führen diese drei Seiten die Arbeit fort:
ROAS steht für Return on Ad Spend und beschreibt, wie viel Umsatz pro investiertem Werbe-Euro erzielt wird. Die Formel lautet: Umsatz geteilt durch Werbeausgaben. Ein ROAS von 4 bedeutet, dass jeder ausgegebene Euro Werbebudget vier Euro Umsatz generiert hat – unabhängig davon, wie hoch die Produktkosten waren.
Der ROAS betrachtet ausschließlich das Verhältnis von Umsatz zu Werbeausgaben, während der ROI (Return on Investment) sämtliche Kosten einbezieht, also zusätzlich Produktkosten, Versand und Gebühren. Ein hoher ROAS garantiert deshalb noch keinen positiven ROI, da nach Abzug aller Kosten trotzdem ein Verlust entstehen kann.
Der Break-Even-ROAS ergibt sich aus 1 geteilt durch die Gewinnmarge in Dezimalform. Bei einer Marge von 25 % liegt der Break-Even-ROAS bei 4,0, bei einer Marge von 50 % bereits bei 2,0. Je höher die Produktmarge, desto niedriger kann der ROAS ausfallen, ohne dass die Kampagne unprofitabel wird.
Es gibt keinen pauschal guten ROAS, da er stark von der Gewinnmarge der Produkte und Branche abhängt. In margenschwachen Branchen mit hohen Warenkosten kann bereits ein ROAS von 4 oder mehr notwendig sein, um profitabel zu sein, während bei sehr margenstarken digitalen Produkten schon ein ROAS von 1,5 ausreichen kann. Entscheidend ist immer der Vergleich mit dem individuellen Break-Even-ROAS.
Der ROAS berücksichtigt ausschließlich den Umsatz, nicht aber Einkaufs- oder Herstellkosten, Versand, Zahlungsgebühren oder Retouren. Liegen diese zusätzlichen Kosten hoch genug, kann selbst ein auf den ersten Blick guter ROAS von 3 oder 4 am Ende zu einem tatsächlichen Verlust führen, sobald alle Ausgaben einbezogen werden.
Je niedriger die Gewinnmarge eines Produkts, desto höher muss der ROAS ausfallen, damit eine Werbekampagne profitabel bleibt. Bei sehr geringen Margen von unter 20 % ist bereits ein kleiner Rückgang des ROAS ausreichend, um aus einer profitablen Kampagne eine defizitäre zu machen, weshalb die Marge stets zusammen mit dem ROAS betrachtet werden sollte.
Ein negativer ROI zeigt an, dass die Gesamtkosten einer Kampagne – also Werbeausgaben, Produktkosten und sonstige Ausgaben – höher waren als der erzielte Gewinn, es also unterm Strich zu einem finanziellen Verlust kam. Ein ROI von minus 20 % bedeutet beispielsweise, dass von jedem investierten Euro 20 Cent verloren gegangen sind.
Für die tägliche Plattform-Optimierung, etwa in Google Ads oder Meta Ads, wird meist der ROAS als schnelle Steuerungskennzahl genutzt, da er sich direkt aus den Werbedaten ablesen lässt. Für die wirtschaftliche Gesamtbewertung einer Kampagne oder eines Zeitraums ist jedoch der ROI aussagekräftiger, da er den tatsächlichen Gewinn abbildet und Fehlentscheidungen aufgrund eines rein umsatzbasierten ROAS vermeidet.
Neben den reinen Werbeausgaben gehören dazu die Einkaufs- oder Herstellkosten der verkauften Produkte, Versandkosten, Zahlungsdienstleister-Gebühren, Verpackungskosten sowie gegebenenfalls Retourenquoten. Für eine vollständige unternehmerische Betrachtung können zusätzlich anteilige Fixkosten wie Personal, Software oder Miete berücksichtigt werden, auch wenn diese im Tagesgeschäft oft separat kalkuliert werden.
Branchen mit hohen Warenkosten und geringen Margen, etwa im klassischen Handel mit physischen Produkten, benötigen in der Regel einen deutlich höheren ROAS als Branchen mit digitalen Produkten oder Dienstleistungen, bei denen die variablen Kosten pro verkaufter Einheit gering sind. Ein pauschaler Vergleich des ROAS zwischen unterschiedlichen Branchen ist deshalb wenig aussagekräftig, ohne die jeweilige Gewinnmarge zu berücksichtigen.
Nein, der Rechner ermittelt die reine operative Profitabilität einer Kampagne auf Basis von Umsatz, Werbeausgaben, Produktkosten und sonstigen direkten Kosten. Steuerliche Aspekte wie Umsatzsteuer oder Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer sowie unternehmensweite Fixkosten sind individuell zu hoch verschieden, um pauschal einbezogen zu werden, und sollten für eine vollständige betriebswirtschaftliche Betrachtung gesondert kalkuliert werden.