Was bringt Ihr Google-Ads-Budget?
Das hängt an drei Zahlen: Tagesbudget, Klickpreis und Conversion-Rate. Der Rechner zeigt, wie viele Klicks und Anfragen daraus realistisch entstehen und was eine Anfrage kostet, bevor Sie eine Kampagne starten.
Bevor wir über Kampagnen sprechen, lohnt ein ehrlicher Blick auf die Zahlen. Tragen Sie Ihr geplantes Budget, einen realistischen Klickpreis und Ihre Conversion-Rate ein. Den Klickpreis finden Sie im Keyword-Planer von Google, eine Einordnung nach Branchen steht im Ratgeber Was kostet Google Ads?.
Budget- & CPA-Planer
Ausführlicher CPM, CPC & CPA RechnerWelche Google-Ads-Leistungen übernehmen wir?
Search Ads, Performance Max, Remarketing und Shopping, jeweils inklusive Conversion-Tracking, Kontostruktur, Anzeigentexten und laufender Optimierung. Wir übernehmen bestehende Konten oder bauen sie neu auf.
- Search AdsTextanzeigen für Menschen, die aktiv suchen. Keyword- und Suchintentions-Analyse, thematische Anzeigengruppen, Negativlisten und Anzeigentexte mit klarem Nutzen.
- Performance MaxKampagnen über Suche, Shopping, YouTube, Display und Maps. Entscheidend sind saubere Conversion-Daten, starke Assets und Zielgruppensignale, sonst optimiert die KI blind.
- Shopping und Merchant CenterProduktfeeds mit guten Titeln, Attributen und Kategorien. Kampagnen nach Marge und Bestsellern segmentiert statt pauschal gesteuert.
- Remarketing und DisplayBesucher, die nicht angefragt haben, gezielt erneut ansprechen, mit Frequenzbegrenzung statt Dauerbeschallung.
- Lokale KampagnenFür Praxen, Handwerk und Dienstleister: Anzeigen mit Standort- und Anruf-Erweiterungen, eng auf das Einzugsgebiet begrenzt.
- Tracking und ConsentGA4, Google Tag Manager, Enhanced Conversions und Consent Mode v2. Ohne verlässliche Daten ist jede Optimierung Raten. Mehr unter Tracking & Analytics.
Warum verbrennen viele Google-Ads-Konten Geld?
Meist wegen fehlender Negativlisten, unklarer Kontostruktur, fehlendem oder falschem Conversion-Tracking und Kampagnen, die auf Klicks statt auf Anfragen optimiert sind. Diese Fehler kosten selten viel auf einmal, aber jeden Monat.
Die meisten Konten, die wir übernehmen, haben dieselben Probleme. Sie kosten selten auf einmal viel, aber jeden Monat ein bisschen, und summieren sich über ein Jahr zu einem erheblichen Betrag.
| Problem | Folge | Lösung |
|---|---|---|
| Conversions falsch oder doppelt gezählt | Die Gebotsstrategie optimiert auf die falschen Signale | Tracking prüfen, nur echte Anfragen und Käufe als Ziel |
| Weitgehend passende Keywords ohne Negativliste | Klicks auf „kostenlos“, „Job“ oder „Anleitung“ | Suchbegriffsbericht wöchentlich auswerten, Ausschlüsse pflegen |
| Automatisch angewendete Empfehlungen | Google erhöht Budgets und erweitert Keywords ungefragt | Auto-Apply deaktivieren, Empfehlungen einzeln prüfen |
| Anzeigen führen auf die Startseite | Niedriger Qualitätsfaktor, höhere Klickpreise, weniger Anfragen | Passende Landingpage je Leistung, siehe Conversion-Optimierung |
| Display-Netzwerk in Suchkampagnen aktiv | Budget fließt in minderwertige Platzierungen | Netzwerke trennen und separat steuern |
Was ist der Break-even-ROAS und wie berechnet man ihn?
Der Break-even-ROAS ist der Umsatz je eingesetztem Werbe-Euro, ab dem eine Kampagne nach Waren- und Werbekosten nicht mehr draufzahlt. Er ergibt sich aus Ihrer Marge: Bei 40 Prozent Marge liegt er bei 2,5.
Eine Kampagne ist nicht erfolgreich, weil sie viele Klicks bringt, sondern weil nach Werbe- und Warenkosten Geld übrig bleibt. Die wichtigste Zahl dafür ist der Break-even-ROAS: Er hängt allein von Ihrer Marge ab. Bei 35 Prozent Rohertrag muss jeder Werbe-Euro mindestens 2,86 Euro Umsatz bringen.
ROAS-Schnellrechner
Ausführlicher ROAS & ROI RechnerWie kombinieren Sie Google Ads, SEO und GEO sinnvoll?
Google Ads liefert ab dem ersten Tag Anfragen, SEO baut über Monate organische Sichtbarkeit auf, GEO sorgt für Nennungen in KI-Antworten. In der Praxis startet man mit Ads und verschiebt das Budget, sobald organische Kanäle tragen.
| Kriterium | Google Ads | SEO | GEO |
|---|---|---|---|
| Sichtbar ab | Kampagnenstart | meist 3 bis 6 Monaten | wenigen Wochen bis Monaten |
| Kosten | pro Klick, laufend | Inhalte und Technik | Inhalte, Struktur, Erwähnungen |
| Endet ohne Budget | sofort | nein, wirkt nach | nein, wirkt nach |
| Ideal für | schnelle Anfragen, Tests, Saison | dauerhafte Nachfrage | Empfehlungen in KI-Antworten |
Die wirtschaftlichste Strategie ist fast immer eine Kombination: Google Ads liefert sofort Anfragen und zeigt, welche Suchbegriffe wirklich konvertieren. Diese Erkenntnisse fließen in SEO, das langfristig teure Klicks ersetzt. Und weil KI-Übersichten über den Anzeigen immer mehr Platz einnehmen, sichert GEO die Sichtbarkeit in den Antworten selbst. Wie viel die KI-Übersicht an Klicks kostet, zeigt unser Zero-Click-Rechner.
Für welche Branchen lohnen sich Google Ads besonders?
Überall dort, wo eine einzelne Anfrage viel wert ist und dringend gesucht wird: Praxen, Kanzleien, Handwerk mit Notdiensten, Industrie mit langen Verkaufszyklen und Shops mit klaren Margen.
- Praxen und Zahnärzte: Lokale Suchkampagnen für Behandlungen mit hohem Wert, Anruf-Erweiterungen und Terminbuchung.
- Kanzleien und Steuerberater: Sehr hohe Klickpreise verlangen präzise Keywords, starke Negativlisten und überzeugende Landingpages.
- Handwerk und Bau: Notdienst- und Projektanfragen aus dem direkten Einzugsgebiet, mit Zeitplänen nach Erreichbarkeit.
- Onlineshops: Shopping, Performance Max und Remarketing, gesteuert nach Marge statt Umsatz. Ergänzend: Onlineshop SEO.
- B2B und Industrie: Wenige, teure Suchbegriffe mit langen Entscheidungswegen. Hier zählt die Qualität der Anfrage mehr als die Menge.
- Immobilien: Eigentümer- und Bewertungsanfragen mit lokalem Fokus und klarer Abgrenzung zu Kauf- und Mietinteressenten.
Wie läuft die Zusammenarbeit bei Google Ads ab?
Analyse von Konto, Tracking und Wettbewerb, danach Setup oder Umbau, anschließend wöchentliche Optimierung und ein monatlicher Bericht, der Kosten je Anfrage und Profitabilität zeigt.
- AnalyseKonto, Tracking, Suchbegriffe, Wettbewerb und realistische Klickpreise prüfen.
- SetupConversion-Tracking, Kontostruktur, Anzeigen, Erweiterungen und Landingpages.
- OptimierungSuchbegriffe, Gebote, Anzeigentests und Budgetverteilung wöchentlich steuern.
- ReportingMonatlich Kosten pro Anfrage, ROAS und nächste Schritte, verständlich erklärt.
Sie behalten jederzeit die volle Kontrolle: Das Google-Ads-Konto gehört Ihnen, die Abrechnung der Klickkosten läuft direkt über Google.
Häufige Fragen an eine Google Ads Agentur
Was kostet eine Google Ads Agentur?
In Deutschland sind für die Betreuung 10 bis 20 Prozent des Werbebudgets oder feste Pauschalen von etwa 500 bis 2.000 Euro im Monat üblich, dazu häufig eine einmalige Einrichtung von 800 bis 3.000 Euro. Die Klickkosten zahlen Sie zusätzlich direkt an Google. Details im Ratgeber Was kostet Google Ads?.
Wie hoch sollte mein Mindestbudget sein?
Google selbst verlangt kein Mindestbudget. Sinnvoll ist ein Budget, das genug Klicks für aussagekräftige Daten liefert, meist mindestens 30 bis 50 Conversions im Monat für automatische Gebotsstrategien. Mit dem Budget-Rechner auf dieser Seite prüfen Sie, was bei Ihren Klickpreisen realistisch ist.
Gehört das Google-Ads-Konto mir?
Ja. Wir arbeiten ausschließlich in Konten, die Ihnen gehören und in denen Sie Administrator sind. Bei einem Wechsel nehmen Sie alle Kampagnen, Daten und Verläufe mit.
Wie schnell bringt Google Ads Anfragen?
Anzeigen erscheinen nach Freigabe meist innerhalb eines Tages. Die ersten zwei bis vier Wochen dienen dem Lernen: Suchbegriffe prüfen, Gebote justieren, Anzeigen testen. Stabile Kosten pro Anfrage erreichen die meisten Konten nach etwa zwei bis drei Monaten.
Ist Performance Max besser als klassische Suchkampagnen?
Nicht grundsätzlich. Performance Max funktioniert gut bei Shops und Konten mit vielen verlässlichen Conversions. Für Dienstleister mit wenigen Anfragen liefern klar strukturierte Suchkampagnen oft mehr Kontrolle und bessere Kosten pro Anfrage. Wir entscheiden das anhand Ihrer Daten.
Lohnt sich Google Ads neben SEO?
Ja, besonders am Anfang. Anzeigen bringen sofort Anfragen und zeigen, welche Suchbegriffe wirklich verkaufen. Mit wachsender organischer Sichtbarkeit lässt sich das Anzeigenbudget dann gezielt reduzieren.
Quellen und Datenbasis
Alle auf dieser Seite genannten Zahlen stammen aus den folgenden Erhebungen. Werte, die sich auf einzelne Märkte beziehen, sind dort entsprechend ausgewiesen.
- Google Ads Benchmarks 2026 13.474 US-Suchkampagnen, April 2025 bis März 2026: Ø CTR 6,64 %, Ø CPC 5,42 $, Ø Conversion-Rate 8,18 %, Ø Kosten pro Lead 66,69 $.
- Google Ads Agentur Preise: Was kostet professionelle Betreuung wirklich? Deutsche Marktspannen: Einrichtung 800–3.000 €, Pauschale 500–2.000 €/Monat, 10–20 % des Budgets, 90–160 €/Stunde.