Erstellen Sie fehlerfreien Redirect-Code für Ihre .htaccess-Datei – ohne Angst vor Tippfehlern, die einen Server-Absturz (500er) verursachen könnten.
Wird nur genutzt, wenn Sie bei «Neue Adresse» keinen vollständigen Link (mit https://) eintragen.
Wichtig: Fügen Sie den Code am Anfang Ihrer bestehenden .htaccess-Datei ein (vor eventuellen WordPress- bzw. Rewrite-Regeln) und legen Sie vorher ein Backup der Originaldatei an.
Der .htaccess 301-Redirect Generator von Evolix Media ist ein kostenloses Online-Tool für technisches SEO. Er erstellt aus alter und neuer URL automatisch die exakte, syntaktisch korrekte Code-Zeile für die .htaccess-Datei eines Apache-Servers – ohne dass Nutzer die Redirect-Syntax kennen oder riskieren müssen, durch einen Tippfehler einen Server-Fehler (Internal Server Error 500) auszulösen.
Das Tool richtet sich an Webmaster, SEOs und Agenturen, die bei einem Website-Relaunch, einer URL-Struktur-Änderung oder dem Löschen einzelner Seiten dafür sorgen müssen, dass bestehende Rankings und eingehende Links erhalten bleiben.
Ändert sich die URL einer Seite oder wird eine Seite gelöscht, laufen alte, bereits verlinkte oder bei Google indexierte Adressen ins Leere und Besucher landen auf einer 404-Fehlerseite. Ein 301-Redirect signalisiert Suchmaschinen und Browsern dauerhaft, dass der Inhalt an eine neue Adresse umgezogen ist, und überträgt dabei den Großteil der bisherigen Rankingsignale auf die neue URL.
Nutzer tragen die alte Adresse (den Pfad) und die neue Zieladresse ein – bei Bedarf für mehrere Umleitungen gleichzeitig. Optional kann eine Domain hinterlegt werden, damit bei relativ eingegebenen Zielpfaden automatisch eine vollständige URL gebildet wird. Das Tool prüft die Eingaben auf typische Fehlerquellen wie fehlende Slashes, versehentlich eingefügte volle URLs im falschen Feld oder Redirect-Schleifen, bevor der fertige Code ausgegeben wird.
Der Code gehört an den Anfang der .htaccess-Datei im Stammverzeichnis der Website, vor eventuell vorhandene WordPress- oder Rewrite-Regeln. Vor jeder Änderung an dieser Datei sollte grundsätzlich eine Sicherungskopie angelegt werden, da fehlerhafte Einträge die gesamte Website lahmlegen können.
Der Generator erzeugt Zeilen für Ihre .htaccess. Vier Punkte entscheiden darüber, ob die Weiterleitung Sichtbarkeit rettet oder vernichtet.
Eine 301 ist dauerhaft und gibt die aufgebaute Bewertung an das neue Ziel weiter. Eine 302 ist vorübergehend und tut das nicht. Wer bei einem Relaunch versehentlich 302 setzt, verliert über Wochen an Sichtbarkeit, ohne den Grund zu sehen.
Der häufigste Fehler bei einem Relaunch: alles pauschal auf die Startseite umleiten. Google wertet das wie eine 404 und die Bewertung der alten Seite ist weg. Eine alte Leistungsseite gehört auf die neue Leistungsseite, nicht auf die Startseite.
Seite A leitet auf B, B auf C, C auf D — jede Station kostet Ladezeit und ein wenig Bewertung. Nach einem Umbau immer die alten Regeln zusammenfassen, sodass A direkt auf D zeigt.
Die .htaccess wird von oben nach unten abgearbeitet; die erste passende Regel gewinnt. Und: Ein Syntaxfehler in dieser Datei legt die gesamte Website mit einem Serverfehler lahm. Legen Sie vor jeder Änderung eine Kopie an — das ist keine Vorsichtsmaßnahme, sondern Pflicht.
Der Generator oben erzeugt Weiterleitungen für einzelne URLs. Für typische Umbauten brauchen Sie oft zusätzlich Regeln für ganze Domains, Protokolle oder Verzeichnisse. Diese Vorlagen funktionieren auf Apache-Servern mit aktiviertem mod_rewrite bzw. mod_alias. Legen Sie vorher immer eine Sicherungskopie der .htaccess an.
Redirect 301 /alte-seite/ https://www.ihre-domain.de/neue-seite/
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTPS} off
RewriteRule ^(.*)$ https://%{HTTP_HOST}/$1 [L,R=301]
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^ihre-domain\.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ https://www.ihre-domain.de/$1 [L,R=301]
Für die umgekehrte Richtung tauschen Sie Bedingung und Ziel. Wichtig ist nur, dass sich eine Variante durchsetzt und Website, Sitemap und Canonicals dieselbe verwenden.
RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^(www\.)?alte-domain\.de$ [NC]
RewriteRule ^(.*)$ https://www.neue-domain.de/$1 [L,R=301]
Diese Regel behält den Pfad bei: alte-domain.de/leistungen/ landet auf neue-domain.de/leistungen/. Das funktioniert nur, wenn die URL-Struktur gleich bleibt – sonst brauchen Sie zusätzlich Einzelweiterleitungen.
RedirectMatch 301 ^/blog-alt/(.*)$ https://www.ihre-domain.de/blog/$1
RewriteEngine On
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-f
RewriteCond %{REQUEST_URI} !/$
RewriteRule ^(.*)$ /$1/ [L,R=301]
Nur einsetzen, wenn Ihre Website ohnehin mit Slash am Ende arbeitet (bei WordPress der Standard). Die Bedingung !-f verhindert, dass echte Dateien wie Bilder umgeleitet werden.
| Methode | Modul | Geeignet für | Hinweis |
|---|---|---|---|
Redirect 301 | mod_alias | Einzelne, feste URLs | Einfach und gut lesbar; keine Bedingungen möglich |
RedirectMatch 301 | mod_alias | Muster, z. B. ganze Verzeichnisse | Arbeitet mit regulären Ausdrücken |
RewriteRule … [R=301] | mod_rewrite | Domain-, Protokoll- und Host-Wechsel, Bedingungen | Am flexibelsten; RewriteEngine On nötig |
Mische beide Varianten möglichst nicht für dieselben URLs: mod_alias und mod_rewrite werden unabhängig voneinander ausgewertet, was zu doppelten Weiterleitungen oder Ketten führen kann.
| Statuscode | Art | Wie Google sie behandelt | Wann einsetzen |
|---|---|---|---|
| 301 | Dauerhaft | Ziel-URL wird als kanonische Version angesehen | Relaunch, geänderte URLs, Domainumzug |
| 308 | Dauerhaft | Wie 301; die Anfragemethode bleibt erhalten | Dauerhafte Umleitungen, z. B. bei Formularen und APIs |
| 302 | Vorübergehend | Kein Kanonisierungssignal; die alte URL kann im Index bleiben | Kurzfristige Aktionen, Wartung |
| 307 | Vorübergehend | Wie 302; die Anfragemethode bleibt erhalten | Vorübergehende Umleitungen mit Methodenerhalt |
| Meta-Refresh | sofort = dauerhaft, verzögert = vorübergehend | Wird verarbeitet, aber serverseitige Weiterleitungen sind zuverlässiger | Nur wenn serverseitig nicht möglich |
| JavaScript | – | Nur, wenn Google die Seite rendern kann | Letzte Option |
Google empfiehlt, Weiterleitungen nach einem Website-Umzug so lange wie möglich, in der Regel mindestens ein Jahr bestehen zu lassen. So hat Google Zeit, alle Signale – auch Links von anderen Websites – auf die neuen URLs zu übertragen.
curl -I https://www.ihre-domain.de/alte-seite/ zeigt Statuscode und Ziel (Location). Erwartet wird 301 und direkt die finale URL.| Fehler | Ursache | Lösung |
|---|---|---|
| „Zu viele Weiterleitungen“ im Browser | Weiterleitungsschleife, z. B. HTTPS-Regel und Hosting-Einstellung leiten gegeneinander | Nur eine Stelle für HTTPS- und www-Weiterleitung nutzen |
| 500 Internal Server Error | Syntaxfehler in der .htaccess oder Modul nicht aktiv | Sicherung zurückspielen, Zeile für Zeile prüfen |
| Weiterleitung greift nicht | Regel steht unter den WordPress-Regeln oder Browser-Cache | Regeln an den Anfang der Datei, im privaten Fenster testen |
| Alle alten URLs landen auf der Startseite | Pauschale Umleitung statt 1:1-Zuordnung | Jede alte URL auf die inhaltlich passende neue Seite leiten |
Nginx statt Apache? Nginx liest keine .htaccess. Dort gehört eine dauerhafte Weiterleitung in die Serverkonfiguration, zum Beispiel location = /alte-seite/ { return 301 https://www.ihre-domain.de/neue-seite/; }. Bei vielen Hostern mit Nginx lassen sich Weiterleitungen auch im Kundenmenü anlegen.
Viele Hoster wie Strato, IONOS, All-Inkl oder Hetzner bieten im Kundenmenü eine Domain-Weiterleitung per Klick an. Das ist bequem, hat aber Grenzen:
| Methode | Vorteil | Nachteil |
|---|---|---|
| Weiterleitung im Hoster-Menü | Ohne Code, schnell eingerichtet | Oft nur auf die Startseite, teils als 302 oder Frame-Weiterleitung |
| .htaccess (dieser Generator) | Jede Unterseite auf ihr Gegenstück, sicher als 301 | Braucht Zugriff auf den Webspace |
| DNS-Eintrag | Leitet die Domain auf einen anderen Server | Keine Weiterleitung einzelner Seiten, SEO-Signale werden nicht übertragen |
Für einen Domainumzug mit bestehenden Rankings ist die seitengenaue 301-Weiterleitung per .htaccess die sichere Wahl. Eine Frame-Weiterleitung, bei der die alte Adresse im Browser stehen bleibt, sollten Sie vermeiden: Google sieht darin keine Weiterleitung und die Inhalte werden schlecht gefunden.
Neben Weiterleitungen wird die .htaccess oft genutzt, um ein Verzeichnis mit Passwort zu schützen, etwa eine Testumgebung vor dem Relaunch:
AuthType Basic
AuthName "Geschützter Bereich"
AuthUserFile /absoluter/pfad/zur/.htpasswd
Require valid-user
Die Datei .htpasswd enthält Benutzername und verschlüsseltes Passwort. Viele Hoster erzeugen sie im Kundenmenü unter „Verzeichnisschutz“. Ein sicheres Passwort dafür liefert der Passwort Generator. Wichtig: Eine passwortgeschützte Testumgebung wird von Google nicht indexiert. Entfernen Sie den Schutz auf der Live-Seite deshalb unbedingt.
Dieses Werkzeug löst einen Ausschnitt. Wenn Sie weiterkommen wollen, führen diese drei Seiten die Arbeit fort:
Ein 301-Redirect kennzeichnet eine dauerhafte Umleitung und überträgt die Rankingsignale weitgehend auf die neue URL. Ein 302-Redirect gilt als temporär und wird von Suchmaschinen anders behandelt: Die alte URL bleibt in der Regel im Index, da davon ausgegangen wird, dass sie später wieder aktiv ist. Für dauerhafte Änderungen ist daher immer der 301-Redirect die richtige Wahl.
Die .htaccess-Datei liegt im Stammverzeichnis der Website und ist über FTP oder den Dateimanager des Hostings erreichbar. Die Redirect-Zeilen sollten oberhalb bestehender WordPress- oder Rewrite-Regeln eingefügt werden, damit sie zuverlässig vor diesen Regeln ausgewertet werden.
Ja. Die .htaccess-Datei wird von Apache bei jedem Seitenaufruf ausgewertet, sodass bereits kleine Syntaxfehler zu einem Internal Server Error 500 führen können. Deshalb sollte vor jeder Änderung eine Sicherungskopie der bestehenden Datei angelegt werden, um im Zweifel schnell zurückzuspringen.
Über die Schaltfläche «Weitere Umleitung hinzufügen» lassen sich beliebig viele Adresspaare ergänzen. Das ist besonders bei einem größeren Website-Relaunch mit vielen geänderten URLs hilfreich, bei dem der komplette Redirect-Block in einem Schritt erzeugt werden kann.
Ja, der Redirect-301-Befehl über das Apache-Modul mod_alias funktioniert unabhängig vom eingesetzten CMS. Alternativ bieten viele WordPress-SEO-Plugins eine eigene Redirect-Verwaltung an; für einzelne oder wenige Umleitungen ist ein direkter Eintrag in der .htaccess jedoch oft die schnellere und ressourcenschonendere Lösung.
Google empfiehlt, Weiterleitungen nach einem Umzug so lange wie möglich, in der Regel mindestens ein Jahr, bestehen zu lassen. In dieser Zeit überträgt Google die Signale auf die neuen URLs. Wir raten, Weiterleitungen für URLs mit Backlinks dauerhaft zu behalten.
Mit drei Zeilen am Anfang der .htaccess: RewriteEngine On, RewriteCond %{HTTPS} off und RewriteRule ^(.*)$ https://%{HTTP_HOST}/$1 [L,R=301]. Prüfen Sie vorher, ob Ihr Hoster die Umleitung bereits im Kundenmenü aktiviert hat, sonst entsteht eine Weiterleitungsschleife.
Beide sind dauerhafte Weiterleitungen, und Google behandelt beide als Signal, dass die Ziel-URL die kanonische Version ist. Der Unterschied: Bei 308 muss der Browser die Anfragemethode beibehalten, etwa ein POST bleibt ein POST. Für normale Seitenumzüge ist 301 der gebräuchliche Standard.
Meist leiten zwei Regeln gegeneinander, zum Beispiel eine HTTPS- oder www-Regel in der .htaccess und eine gleichzeitig aktive Einstellung beim Hoster oder in WordPress. Nutzen Sie für Protokoll und www nur eine Stelle und testen Sie anschließend im privaten Browserfenster, weil 301-Weiterleitungen im Cache gespeichert werden.
Mit einer RewriteRule, die den Pfad beibehält: RewriteCond %{HTTP_HOST} ^(www\.)?alte-domain\.de$ [NC] und RewriteRule ^(.*)$ https://www.neue-domain.de/$1 [L,R=301]. Das funktioniert nur bei gleicher URL-Struktur. Melden Sie den Umzug zusätzlich in der Google Search Console über das Tool zur Adressänderung.