Wandeln Sie Leerzeichen, Umlaute & Sonderzeichen in Percent-Encoding um – oder machen Sie kryptische URLs aus Analytics, Ads & Server-Logs wieder lesbar.
Der Unterschied zwischen den beiden Modi ist der häufigste Fehler bei diesem Thema: Wer eine vollständige Adresse wie einen einzelnen Wert kodiert, macht aus https:// ein https%3A%2F%2F – der Link funktioniert dann nicht mehr. Umgekehrt bleibt ein Parameterwert, der selbst eine Adresse enthält, unkodiert und bricht die Adresse am ersten & ab.
Der URL Encoder / Decoder von Evolix Media wandelt Text mit Leerzeichen, Umlauten oder Sonderzeichen in web-sicheres Percent-Encoding um – und übersetzt kryptische, bereits kodierte URLs wieder in lesbaren Klartext zurück. Beide Richtungen laufen direkt im Browser über die nativen JavaScript-Funktionen encodeURIComponent() und decodeURIComponent(), ohne dass Daten an einen Server übertragen werden.
Das Tool richtet sich an Webentwickler, SEOs und Online-Marketer, die täglich mit Tracking-Links aus Google Analytics, Facebook Ads oder Server-Logs sowie mit URLs arbeiten, die Umlaute oder Sonderzeichen enthalten.
Eine URL darf technisch nur aus einem eingeschränkten Zeichensatz bestehen. Sobald ein Leerzeichen, ein Umlaut wie «ü» oder ein Sonderzeichen als Teil eines Parameterwerts übermittelt werden soll, muss dieser Teil kodiert werden, damit Browser und Server ihn korrekt und ohne kaputte Links verarbeiten.
Kodierte URLs aus Tracking-Tools oder Log-Dateien sind für Menschen kaum lesbar, etwa wenn %3D für ein Gleichheitszeichen oder %26 für ein Und-Zeichen steht. Das Decoding übersetzt solche Zeichenfolgen zurück in normalen, verständlichen Text.
Kodierte Zeichen erscheinen als Prozentzeichen mit zwei Stellen: aus einem Leerzeichen wird %20, aus einem Umlaut werden zwei Gruppen wie %C3%A4.
Kodieren Sie eine vollständige Adresse, dürfen : und / nicht mitkodiert werden, sonst ist die Adresse kaputt. Kodieren Sie dagegen einen einzelnen Parameterwert, müssen sie kodiert werden. Deshalb hat das Tool zwei Modi — nimm den falschen, und der Link funktioniert nicht.
In der Abfragezeichenfolge steht + für ein Leerzeichen. Im Pfad einer Adresse dagegen ist es ein echtes Pluszeichen — aus /c++-kurs/ würde sonst /c -kurs/. Das Tool behandelt beide Bereiche deshalb getrennt.
Adressen mit Umlauten funktionieren, sehen im geteilten Zustand aber unleserlich aus. Für neue Adressen empfehlen wir Umschreibungen ohne Umlaute — für bestehende lohnt sich eine Änderung nur, wenn ohnehin ein Relaunch ansteht.
Beim URL-Encoding wird jedes nicht erlaubte Zeichen durch ein Prozentzeichen und seinen Hexadezimalwert in UTF-8 ersetzt. Umlaute bestehen dabei aus zwei Bytes und werden deshalb zu zwei Prozentgruppen.
| Zeichen | Kodiert | Hinweis |
|---|---|---|
| Leerzeichen | %20 | In Formulardaten auch als + |
| ä / ö / ü | %C3%A4 / %C3%B6 / %C3%BC | Großbuchstaben: %C3%84 / %C3%96 / %C3%9C |
| ß | %C3%9F | |
| & | %26 | Trennt sonst Parameter |
| ? | %3F | Leitet sonst die Parameter ein |
| = | %3D | Trennt sonst Name und Wert |
| # | %23 | Leitet sonst einen Sprungmarken-Anker ein |
| / | %2F | Nur innerhalb von Parameterwerten kodieren |
In JavaScript gibt es zwei Funktionen. encodeURI kodiert eine komplette Adresse und lässt Zeichen wie /, ? und & stehen, damit die URL funktionsfähig bleibt. encodeURIComponent kodiert auch diese Zeichen und ist für einzelne Parameterwerte gedacht. Genau diese Unterscheidung treffen Sie im Tool mit der Auswahl „Was ist die Eingabe?“.
In PHP wandelt urlencode Leerzeichen in + um, rawurlencode in %20. Für Pfade in URLs ist rawurlencode die sicherere Wahl.
Lange Links aus Newslettern, Anzeigen oder Weiterleitungen enthalten oft verschachtelte, kodierte Adressen. Mit „Dekodieren“ wandeln Sie %C3%BC wieder in „ü“ um und sehen, wohin ein Link tatsächlich führt und welche Tracking-Parameter er enthält. Das Tool zeigt die Parameter danach einzeln an.
Dieses Werkzeug löst einen Ausschnitt. Wenn Sie weiterkommen wollen, führen diese drei Seiten die Arbeit fort:
Percent-Encoding ist ein Verfahren, bei dem Zeichen, die in einer URL nicht direkt erlaubt sind, durch ein Prozentzeichen gefolgt von ihrem hexadezimalen Byte-Wert ersetzt werden. Ein Leerzeichen wird dabei beispielsweise zu %20 und der Buchstabe «ü» zu %C3%BC.
In der Regel wird nur der Wert eines einzelnen Parameters kodiert, nicht die komplette URL. Schema, Domain und strukturelle Zeichen wie ://, ?, & und = müssen unkodiert bleiben, damit der Browser die URL weiterhin korrekt interpretieren kann.
Ein Fehler tritt auf, wenn der eingegebene Text ungültige oder unvollständige Prozent-Sequenzen enthält, etwa ein einzelnes Prozentzeichen ohne die zugehörigen zwei Hexadezimal-Ziffern. In diesem Fall ist der Text kein gültiges Percent-Encoding und kann nicht zuverlässig zurückübersetzt werden.
Nein. Die Umwandlung erfolgt vollständig im Browser über native JavaScript-Funktionen, ohne dass der eingegebene Text an einen Server übertragen oder gespeichert wird.